Wie der Name bereits erahnen lässt, das Bindegewebe „bindet“ – oder besser „verbindet“. Es ist das größte Ganze im Körper, da es sich durch den gesamten Körper zieht und dabei nicht unterbrochen wird. Im Bindegewebe eingebettet liegt sozusagen der Rest des Körpers. So zum Beispiel auch unsere Organzellen, die sich zu unseren Organen zusammenschließen. Über das Bindegewebe werden diese im gesamten Körper miteinander verbunden.
Das Bindegewebe als Basis für Gesundheit
Dabei sorgt das Bindegewebe dafür, dass alle Organe und Gewebe umhüllt, geschützt und gestützt sind. Dass sich alles bewegen kann und trotzdem an seinem Platz bleibt und seine Form behält. Es bildet außerdem eine wichtige Basis für die Gesunderhaltung des Körpers. Nicht nur, indem es eine zentrale Rolle für unser Immunsystem und die körpereigene Abwehr spielt oder weil es das richtige Säure-Basen-Verhältnis der Körperorgane und -gewebe ermöglicht. Eine Basis für Gesundheit bildet es vor allem auch, weil es jede Körperzelle mit Nährstoffen versorgt und gleichzeitig die Abfallentsorgung dieser Körperzellen ermöglicht.
Das Bindegewebe kann aus dem Gleichgewicht geraten
Um all diese fundamentalen Aufgaben optimal zu erfüllen, sollte das Bindegewebe in seinem bestmöglichen Zustand sein. Dies beinhaltet auch die richtige Zusammensetzung des Bindegewebes. Fehlende oder nicht ausreichende Zutaten für das Bindegewebe – wie etwa zu wenig Flüssigkeit oder fehlende Nährstoffe – sind dabei nur ein Grund, warum die Zusammensetzung des Bindegewebes nicht mehr stimmig sein kann.
Ein weiterer und sehr zentraler Grund sind Inhaltsstoffe, die nicht ins Bindegewebe gehören, aber hier „zwischengelagert“ werden. Denn das Bindegewebe ist auch der Speicherort für überschüssige Abfall- und Giftstoffe, wie auch Säuren, die nicht aus dem Körper gebracht werden können. So können zum Beispiel durch die Ernährungs- und Lebensweise zu viele dieser belastenden Stoffe vorhanden sein oder das Entgiftungssystem nur eingeschränkt arbeiten.
Mögliche Folgen eines verschlackten Bindegewebes
Wird das Bindegewebe in seiner Zusammensetzung verändert, wird auch seine optimale Funktion eingeschränkt. Über die Zeit kann dies zu zahlreichen Beschwerden führen. So kann ein mit Abfallstoffen überfülltes oder falsch zusammengesetztes Bindegewebe auch einen Grundstein für Entzündungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen legen. Da das Bindegewebe durch eine „Verschlackung“ selbst seine Beweglichkeit verlieren kann, können Bewegungseinschränkungen und damit verbundenen Schmerzen die Folge sein. Außerdem fördern die Verschlackung und auch die eingeschränkte Versorgung und Reinigung der Zellen Entzündungen.
Beweglich und schmerzfrei durch ein freies Bindegewebe
Wird das Bindegewebe hingegen so unterstützt, dass es optimal arbeiten kann, können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten beweglich und schmerzfrei zu sein. Wichtige Handwerkszeuge dafür bieten die Ernährung, unsere Lebensweise, Bewegung und ein gutes Stressmanagement.
Im Webinar „Beweglich und Schmerzfrei – So sollte es sein!“ werfen wir einen genauen Blick auf das Bindegewebe. Wir lernen auch, warum es Bewegungseinschränkungen und Schmerzen verursacht, was wir selber tun können, um das Bindegewebe leistungsfähig zu halten und wie und weshalb dies funktioniert.
